Die Bergische Grauwacke

SteinReich an Grauwacke

Was haben der spätromanische Turm der St. Severinkirche in Lindlar und die Hochgeschwindigkeitstrassen der Deutschen Bahn AG gemeinsam? Es ist das spezielle Steinmaterial, aus denen sie geschaffen sind: Grauwacke, härter als Granit und äußerst vielseitig in ihren Verwendungsmöglichkeiten.

Seit annähernd einem Jahrtausend prägt sie den Kulturraum des oberbergischen Landes sichtbar auf mannigfaltige Art und Weise. Vom groben Quader bis zum feinen Splitt ist sie hier in nahezu allen Erscheinungsformen gegenwärtig: Grauwacke findet sich in vielen Kirchen- und Schlossbauten der Region, in den monumentalen Staudämmen der alten Talsperren, aber auch im modernen Bauwesen wieder, wo der harte Stein derzeit eine Renaissance erlebt.

Wer im Oberbergischen mit dem Auto oder der Bahn unterwegs ist, sollte wissen, dass er über Grauwacke fährt. Als Schotter oder Split unter Schienenstrang und Asphalt sorgt sie für die notwendige Stabilität und Sicherheit dieser Verkehrswege.

Andererseits: Welche attraktive Landschafts- oder Gartengestaltung käme heute ohne Grauwacke aus? Menschen, die das Besondere lieben, wählen sogar ihre Küchenarbeitsplatte, Bodenplatten im Außen- und Innenbereich oder Badezimmer Ausstattung aus diesem Naturstein. Er hat mittlerweile viele Lebensbereiche durchdrungen.

Steinbruchführung mit Fossiliensuche

Entdecken Sie unsere Steinbrüche und gehen Sie mit Hammer und Meißel auf Fossiliensuche

In ca. 1,5 Stunden führen wir Sie durch einen aktiven Steinbruchbetrieb und zeigen Ihnen, wie heutzutage die riesigen Felsbrocken mit Maschinen bearbeitet werden. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt des Steinhauers und gehen Sie selbst mit Hammer und Meißel auf Fossiliensuche.

Preis: 50 € (bis max 30 Teilnehmer)

Anmeldungen bei Lindlar Touristik unter +49 2266 96407 oder lindlartouristik@lindlar.de